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mare
intimo
KStA v. 9.10.09:
Eine Welle der Inspiration. Heribert Schulmeyer zeichnet Muscheln,
kostbare Gebilde mit feinsten Strukturen. Handfester geht es Barbara
Räderscheidt an, sie verarbeitet Treibgut, Haushaltsgeräte
und anderes zu Objekten. Max Zimmermann hat am Strand billige Plastikschuhe
gefunden und zu Installationen veredelt. Die einfachste und zugleich
genialste Collage stammt von Jürgen Baas: auf einem blauen
Blech „schwimmt“ eine getrocknete Orangenscheibe, ein
Schicksal im Sturm.
Danke, es geht uns glänzend!
Kölner 5/09
Seit fünf Jahren Katrin Bergmann ihr "museum für
verwandte kunst" im Belgischen Viertel. Zur Jubiläumsausstellung
überließ sie allen Künstlern, die bislang hier ausgestellt
haben, ein "Vileda"-Wischtuch zur künstlerischen
Umgestaltung. Das erste "Vileda-Bild" reichte Thomas Baumgärtel
ein.
KstA v. 18.5.09
Von einer Krise ist deshalb überhaupt keine Spur im museum.
Im Gegenteil – alles ist wunderbar rot und weiß, kneift
man die Augen zu, sogar rosarot. Das Wischtuch bildet hinter dem
Kalenderblatt mal einen Bikini (Agii Gosse), mal sind elegante Pumps
damit umnäht (Angela Rohde).
Katrin Bergmann hat allen Grund dazu sich glänzend zu fühlen
– sind es doch viele, kleine und große Liebeserklärungen
an sie und ihr Museum, die sie in ihrer Jubiläumsausstellung
zeigen kann.
Mehr Licht!
KstA v.
10.2.09
Kunstvolle Objekte mit Erleuchtung
…doch das größte Exponat befindet sich draußen.
Dort projeziert Stephan Brenn antike Glassplitter und Drähte
auf das Haus gegenüber, Jan Pauly liefert die passenden Sound-Collagen.
„Das ist Kunst, die überhaupt keine Arbeit macht“,
sagt Katrin Bergmann. „Kleckert nicht, fällt nicht um,
und wenn man den Projektor ausschaltet, ist das Bild einfach weg.“
Trostlos wirkt das unbewohnte, fünfstöckige Haus, dessen
Fenster schon lange nicht mehr erleuchtet sind, aber ohne all die
bunten Scherben. Viel besser ist es, den Projektor wieder anzuknipsen
und es in das prächtigste Gebäude der ganzen Straße
zu verwandeln.
Weißt du noch...
Kölnische Rundschau
v. 21.1.09
Pause für helle Köpfe
…ein ganz in weiß getauchtes Kaffeehaus-Ambiente…im
Zentrum steht eine mit Fundstücken gedeckte Festtafel, die
die Einheitsfarbe zu einem homogenen Ganzen verbindet. Künstlerfreunde
haben außerdem Werke weißer Kunst …beigesteuert.
StadtRevue 12/08
…findet die Eröffnung der Winterausstellung "Weißt
du noch..." mit weißer Kunst und Weihnachtsleckereien
in Weiß statt. Für Bewohner des Belgischen Viertels und
alle Kunstinteressierten ist der Besuch der Veranstaltung ein absolutes
Muss, allein wegen des guten Rufes der stets abwechslungsreichen
Ausstellungen, für die ausgewählte Künstler passend
zum Thema Innovatives entwerfen.
Mückenstich
KstA v. 22.5.2008
Die große Kraft der Winzlinge
Sieben Kulturschaffende machen im "museum für verwandte
kunst" aus dem Mückenstich eine Kunst. ...Im Stile eines
Insektenforschers nähert sich Ines Braun auf bewundernd-neugierige
Weise dem Mücken-Phänomen. Aus unterschiedlichen Fund-Material-Elementen
hat sie Fantasie-Mücken geschaffen. Diese Morphologie verschiedener
Gestaltformen verbindet die spielerische und poetische Komponente
von Kunst.
Zeichnung ohne Papier
StadtRevue 3/08
Bereits die Einladung überzeugt: Das
Haus vom Nikolaus, mit Schaum auf Badezimmerfliesen gesprüht.
Angedeutet wird damit, dass es bei den Zeichnungen ohne Papier,
die derzeit im Museum für verwandte Kunst gezeigt werden, oft
um Vergängliches geht.
Kölner 3/08
Mit solchen Techniken und durch die Wahl
eines anderen Bildgrundes in zumeist auch größerem Format
entfernen sich die beteiligten Künstler konzeptuell von der
klassischen Papierzeichnung. Dabei erweitern sie das Medium "Zeichnung
in den Raum".
Kölner Stadt-Anzeiger 13.3.08
Gibt es aber auch Zeichnungen ohne Papier?
Das jedenfalls ist die Ausgangsfrage für eine Ausstellung im
Museum für verwandte Kunst. Betreiberin Katrin Bergmann, selber
Künstlerin, ist bekannt für derart gewitzt-ausgefallene
Fragestellungen, aus denen sie Ausstellungskonzepte entwickelt.
Damit hat sie in den vergangenen Jahren ihren Kunstraum mit einem
ganz eigenen Profil als feste Größe in der Kölner
Kunstlandschaft etabliert.
Hölle (Red Room)
Kölnische Rundschau 16.1.08
Wer des durchgestylten Designs beim Passagen-Bummel
überdrüssig geworden ist, dem sei eine Pause im „Red
Romm“ im im Museum für verwandte Kunst empfohlen.
Express 16.1.08
Die Höhle von Joachim Römer besteht
aus Feuerzeugen, Kanisterresten, Eimerstücken und sonstigen
Plastikmüll, den er am Rheinufer fand. Katrin Bergmann, Chefin
des Museums für verwandte Kunst, ist begeistert.
Weihnachten im Museum
Kölner Stadt-Anzeiger 5.12.07
Im Hinterhof duftet es nach Nüssen,
Lebkuchen und Punsch. Die Weihnachtstorte aus Walnüssen, Sahne
und karamelisiertem Zucker weckt beim ersten Biss Kindheitserinnerungen:an
wilde Schlittenfahrten und das Gefühl von unbeschwertem Glück.
Moma Lisa – Kinder malen für
Kinder
Kölner Stadt-Anzeiger 24.2.2007
Kinder als Kunstproduzenten sind nicht ungewöhnlich, als Kunstkonsumenten
schon eher. Das “museum für verwandte kunst“ macht
beides möglich.
... Toter Vogel am Meer neben zwei Unfällen mit Haus und Autobahn“
heißt das Meisterwerk der vierjährigen Anna.
Tagebücher
Kölner Stadt-Anzeiger 24.4.2007
Insgesamt zehn Künstler stellen ihre gezeichneten, gemalten,
geklebten und geschriebenen Tagebücher vor. Vom winzigen Din-A-6
Notizbuch bis zur Din-A-3-Kladde und losen Blattsammlungen enthalten
sie von energisch-hastigen Kritzeleien bis zu poetisch-sorgsamen
Gestaltungen äußerst viele Facetten kreativer Möglichkeiten
und führen das gewohnte, geschriebene Tagebuch in den Bereich
einer verblüffenden Komplexität hinein.
„Jeder Mensch sollte einmal ein Tagebuch führen“,
Katrin Bergmann.
Himmel
Kölner Stadt-Anzeiger 29.8.2007
Ein Himmel voll leichter blauer Frische
Museum fürverwandte Kunst stellt Tütenwolken und fliegendes
Treibholz aus.
....“ich wollte erreichen, dass die Besucher sich hier fühlen,
als würden sie gerade ein Mentholbonbon lutschen“sagt
Katrin Bergmann. Der helle Raum mit den großen alten Fenstern
und den hohen Decken scheint wie gemacht für die Ausstellung..
ein laues Lüftchen weht durch die geöffneten Türen
und lässt die Mobiles von Esther Kusche und Rainer Kiel sanft
kreisen.
Große Melodie
Stadtrevue Mai 2006
Die letzte von Katrin Bergmann und Stephan Brenn kuratierte Ausstellung
endet mit einem Tusch... Unbestrittener Höhepunkt sind zwei
Installationen von Uli P.Winters: eine davon zeigt, in einem Glaskasten,
einen Orgelspieler, den man über einen Kopfhörer schimpfen
hören kann: Manno, Scheißstück...
Kölner Stadt-Anzeiger 18.3.2006
Das hässliche Spielpüppchen inspirierte Katrin Bergmann...
zu einer neuen Installation ihrer Reihe „Musikzimmer“,
mal tragische, mal komische Erlebnisse aus dem Leben eines Komponisten.
Plan 06
Kölnische Rundschau 26.9.2006
Im Innenhof des „museums für verwandte Kunst“ hat
Wolfgang Stöcker die „Wohnzeile 425“ aufgestellt,
eine mit kunstvoll strukturierten Außenwänden versehenen
Holzarchitektur... Zu bestimmten Zeiten bewohnt Stöcker die
nicht einsehbare Zelle. Essensgerüche dringen dann durch kleine
Schlitze und Löcher ebenso nach draußen wie leise Gitarrenmusik...
Wer mit ihm kommunizieren will, kann Briefe einwerfen und dann am
Output- Schlitz auf Antwort warten.
Plaste + Elaste
Kölner Stadt-Anzeiger 3.5.2005
Es ist ein Kreuz mit dem Klebefilm.
Kunststoff als Kunst-Stoff – Gemeinschaftsshow spiegelt Freude
am Detail
Es ist ein steter Kampf mit dem klebrigen Zeug: Eigentlich landet
der Tesafilm nie dort, wo man ihn hinhaben will. Einer ganz anderen
Herausforderung hat Micheal Kampert getrotzt: Sein „Coellner
Zimmer“ besteht nur aus Tesafilm. Tisch, Stuhl, Lampe und
Regal, ja selbst die Steckdose und das Kruzifix an der Wand sind
aus diesem gelblich schimmernen Stoff.
hausaltäre
Stadtrevue Januar 2005
...die Gastgeber Katrin Bergmann und Stephan
Brenn zeigen Altäre für jede Art von Kontemplation, vom
Altar für den Fußballgott über den Fruchtbarkeitsaltar
bis hin zum Obstipationsaltar, in dessen Anblick man sich bei Verdauungsbeschwerden
versenken sollte.
Kölner Stadt-Anzeiger 18.11.2004
...Fundbüro Köln Dom. Im Dom ist´s kalt und Dombesucher
greifen da wohl gerne zu Husten-Bonbons, die Papierchen lassen sie
dann einfach auf den Boden fallen – Stephan Brenn hebt sie
wieder auf. Aus diesen Fundstücken hat er einen „Hausaltar“
bestückt...
... Katrin Bergmann hat ebenfalls Altäre für den Hausgebrauch
gemacht, darunter eine schräge Nachbildung der Schmuckmadonna...
hirsch
und heute
TAZ 06.08.2004
...die unmerkliche Durchhirschung des Lebens.
...eine Ausstellung der anderen Art: zwischen Sammelwut und viel
Kreativität, zwischen ironischen Augenzwinkern und echten musealen
(Ge-)weihen, sehr zu empfehlen in einer Zeit, in der Platzhische
wieder besonders laut in die Welt hineinröhren.
Stadtrevue Juni 2004
... es gibt eine humorvolle Objektcollage, etwa eine Zange, die
einem Geweih sehr ähnlich ist.
Kölner Stadt-Anzeiger 25.05.2004
Hier ist der Platzhirsch bedient.
Im belgischen Viertel hat eine Produzenten-Galerie eröffnet.
Wie in einem „richtigen“ Museum gibt es drei Abteilungen,
die historische, das ist der gesammelte, geballte Kitsch, die zeitgenössische,
das ist die augenzwinkernde Aufarbeitung des Themas und die kommerzielle,
das ist der Museumsshop.
Kölnische Rundschau 18.05.2004
...der Hirsch lag einfach in der Luft.
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